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„ Hayfield's“ Golden Retriever

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Auf den folgenden Seiten möchten wir Sie kurz über die beim Golden Retriever am häufigsten auftretenden Erkrankungen informieren.

HD  ( Hüftgelenkdysplasie)

Die Hüftgelenksdysplasie  ist eine Fehlentwicklung des Hüftgelenks beim Hund.
Der Hüftkopf sitzt nicht tief genug in der Hüftpfanne und wird deshalb nicht ausreichend von ihr umschlossen. Im Laufe der Zeit kommt es somit zu Reibungen am Gelenk, Knochen und Knorpel  degenerieren und es entsteht  eine Arthrose.
Wie alle großen und schweren Rassehunde ist u.a. auch der Golden Retriever betroffen.

Wie kommt es dazu?

Als erstes sei hier die genetische Veranlagung genannt. Erbgang polygen. Aber auch Umweltfaktoren wie Ernährung und Bewegung spielen hier eine große Rolle. Ein zu energiereiches Futter (hoher Proteingehalt), zuviel Vitamin C , D und Kalzium können großen Schaden anrichten.
Eine zu starke Belastung der Gelenke, wie z.B. ausgedehnte, lange Spaziergänge im Welpenalter, Springen aus dem Auto oder neben dem Fahrrad herlaufen oder ständiges Treppensteigen sind ebenfalls bei der Entstehung einer HD mitverantwortlich. Mit diesen Aktivitäten sollte man erst mit einem Alter von ca. 18 Monaten begonnen werden.
Als Faustregel für Spaziergänge rechnet man pro Lebenswoche 1 Minute. Ein 10 Wochen alter Welpe sollte folglich 10 Minuten pro Spaziergang unterwegs sein.

ED  (Ellenbogendysplasie)

Die ED ist eine chronisch verlaufende Krankheit des Ellenbogengelenks.
Das Ellenbogengelenk besteht aus drei Knochen. Dem Oberarm, der Speiche und der Elle.
 Bei dieser Erkrankung handelt es  sich um eine Fehlentwicklung im Bereich des Ellenbogengelenks, d.h. die beteiligten Knochen im Bereich des Ellenbogengelenks passen nicht richtig zusammen, da sie unterschiedlich schnell gewachsen sind. Wachstumsfugen haben sich z.B. zu schnell geschlossen, Knochenfortsätze verwachsen nicht mit dem Unterarmknochen.
Es kommt zu Inkongruenz der Gelenkflächen, die Gelenke werden instabil.
Bemerkbar macht sich dieser Zustand durch Entzündungen, später Arthrose und Schmerzen.

Wie entsteht die ED?

Wie bei der HD spielt der genetische Faktor eine große Rolle.
Auch die Belastungs- und Ernährungsfaktoren sind von entscheidender Bedeutung, s. unter HD.

Katarakt

darunter versteht man eine krankhafte Veränderung der Linse im Auge des Hundes.
Je nach dem wie stark die Linse getrübt ist, sieht der Hund schlechter oder erblindet vollständig.
Diese Erkrankung kann angeboren sein oder erst im Alter entstehen. (Primär geht nur von der Augenlinse aus) Erbgang autosomal-rezessiv
Sekundär, also durch eine andere Grunderkrankung wie z.B. Missbildungen der Netzhaut (Retinale Dysplasie) oder die krankhafte Rückbildung der Netzhaut ( Progressive Retinaatrophie)  kann ein grauer Star verursacht werden.
Ebenso kann ein an Diabetes mellitus erkrankter Hund Grauen Star bekommen.

Progressive Retinaatrophie

Retina = Netzhaut
Atrophie = Schrumpfung
Die Netzhaut ist die innere Auskleidung des Augapfels.
Bei der PRA  kommt es zu fortschreitendem Netzhautschwund . Es handelt sich um eine erblich ( Erbgang autosomal-rezessiv) bedingte Photorezeptorstörung der Netzhaut. Im Verlauf der Krankheit werden die Photorezeptoren zerstört. Die Stäbchenzellen verlieren ihre normale Funktion.
Es kommt zu Nachtblindheit, Verlust des Sehvermögens bis hin zur vollständigen Erblindung.
Diagnostiziert wird diese Erkrankung oft erst im Alter von ca. 6 Jahren.
Beim Golden Retriever sind bisher zwei Mutationen bekannt. GR-PRA und GR-PRA1.

Muskeldystrophie (MD)

Die MD ist eine Erkrankung der Skelettmuskulatur. Im Verlaufe der Krankheit wird der Hund immer schwächer und verliert seine Muskelkraft. Muskelatrophie mit Krämpfen.
Der Tod tritt oft durch Herzversagen, Kardiomyopathie ein. Es wird ein Zusammenhang mit Vitamin E vermutet.
Erbgang  X-chromosomal-rezessiv.


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